Überschwemmungskatastrophe 1953

In der Nacht vom 31. Januar auf den 01. Februar 1953 staut ein Nordweststurm das Wasser der Nordsee bis auf eine Höhe von 4,20 m über dem NAP (Amsterdamer Pegel). Das ist zu viel für die Deiche im Südwesten der Niederlande. Es entstehen hunderte Löcher und beinah 200.000 ha Land werden unterspült mit wirbelndem, salzigen Meerwasser.

Mit nationaler und internationaler Hilfe wird in höchster Eile an der Rettung der Menschen, Tiere und Güter gearbeitet. Dennoch kommen bei dieser Katastrophe 1.835 Menschen ums Leben, sowie 35.000 Stück Vieh. 72.000 Menschen mussten evakuiert werden.

Als am 06. November 1953 das letzte Loch im Deich bei Ouwerkerk gestopft wird, ist der Albtraum vorbei.

Eins ist sicher: das darf nie wieder passieren!